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Sehenswürdigkeiten

In der Mitte des Ortskernes befindet sich ein kunsthistorisches Kleinod, die alte Korlinger Kapelle. Dazu lesen wir in „Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz“, Bd. 15, 1936, S. 77:

„Die im Jahre 1769 ... erbaute Kapelle ist ein schlicht geputzter Bruchsteinbau von 2 Achsen mit dreiseitigem Chorschluß und gerader Decke. Das Gewände des Portals war wie das Rundfenster darüber seinerzeit aus Holz. Tabernakelaltar von1769 mit hohem Voluntenaufbau, in der Mitte eine Mutter Gottes mit dem Kind, seitlich 6 Engelputten.

Auf den Seitenpodesten standen früher die zugehörigen Figuren des hl. Bruder Johannes und Paulus. Lebhaft bewegte barocke Holzfiguren des hl. Valentinus. Holzrahmen mit 25cm Figürchen der 14 Nothelfer und der Figur des hl. Salvators, aufgereiht zu je 3 Figuren in 5 Streifen. Sehr einfache Schnitzarbeit des 18. Jh.. Glocke von 1687, Aufschrift: Jesus, Maria, Joseph Orate pro Nobis.“

Zu dem Bau der Kapelle läßt sich sagen, daß sie in 16 Tagen errichtet wurde und das Holz aus dem nahen Wald, die Steine und der Schiefer aus dem Steinbruch genommen wurden. Patrozinium dieser Kapelle waren Johannes und Paulus; dieses wurde 1952 auf Valentin umgewidmet.

Von alters her bis in die jüngste Vergangenheit pilgerten die Bewohner der umliegenden Orte bei Krankheit, Leid und Tod in die Kapelle nach Korlingen, um die Fürsprache der vierzehn Nothelfer zu erbitten.